Pumpenersatzteile in nur noch 48 Stunden

In einer Welt, in der alles immer schneller geht, gehören kurze Lieferzeiten zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren im Servicegeschäft. Unserer Division Rotating Equipment Services ist es gelungen, die durchschnittliche Lieferzeit für Ersatzteile von zehn Wochen auf acht Tage zu verkürzen – und wir wollen noch schneller werden.

More

Betriebsunterbrüche kosten viel Geld. Defekte Ausrüstungen müssen deshalb rasch ersetzt werden. Daher ist die Vorlaufzeit im Servicegeschäft ein entscheidender Faktor. Anfang 2016 lancierte Sulzer das Projekt „JUMP“.

48 Stunden

Unser Ziel ist es, innerhalb von 48 Stunden auszuliefern

Der Name ist Programm: Mit dem Projekt soll die Auslieferzeit deutlich verkürzt werden. Dazu setzte sich das Team ein sehr ehrgeiziges Ziel: Bestimmte Pumpenbauteile (einfache, gedrehte und Verschleissteile) sollen in einer Zeitspanne von 48 Stunden angefertigt und versandfertig gemacht werden – ein enormer Sprung im Vergleich mit den zehn oder mehr Wochen, die es bisher dauerte.

In Zahlen ausgedrückt plant Sulzer also, 35-mal so schnell wie bisher auszuliefern. Eine solch enorme Verbesserung setzt voraus, dass alle Beteiligten hoch motiviert sind und die Dinge anders angepackt werden.

In Tagen statt Monaten rechnen

Nicht nur das Ziel war radikal, auch dessen Umsetzung. Überall auf der Welt führten die Teams, die mit der Anfertigung von Pumpenbauteilen betraut sind, neue Prozesse ein. Visualisierung spielte dabei eine wichtige Rolle. Jede Abteilung wurde mit einem Monitor ausgestattet, auf dem die Aufträge in Echtzeit aufgeführt und der Projektstatus und die Transaktionsziele sichtbar werden.

Mit dem JUMP-Projekt haben wir einen riesigen Schritt nach vorne gemacht und vielversprechende Möglichkeiten für künftige Verbesserungen geschaffen. Rotating Equipment Services bedient unsere Kunden immer schneller und besser.

Daniel Bischofberger Divisionsleiter Rotating Equipment Services

Zu den weiteren Massnahmen zählten verkürzte Lieferzeiten von Partnerunternehmen, die Standardisierung von Rohstoffen, die Einführung neuer Maschinen in den Fertigungszellen sowie die Einführung einer neuen Software für die Produktionsplanung.

Einer der wichtigsten Prozesse spielte sich jedoch in den Köpfen ab: Es musste ein Umdenken stattfinden. Für die Mitarbeitenden galt es, in Stunden und Minuten statt Wochen und Monaten zu denken.

Acht Tage statt zehn Wochen

Bis Ende 2017 ist es uns gelungen, die durchschnittliche Zeitspanne bis zur Auslieferung unserer Bauteile auf acht Tage zu verkürzen. Ein Drittel aller Bestellungen konnte sogar innerhalb von 48 Stunden versandt werden. „Auf diese Leistung dürfen wir stolz sein. Doch das ist erst der Anfang“, sagt Daniel Bischofberger, Divisionsleiter Rotating Equipment Services. In einem nächsten Schritt wollen wir die Quote der Ersatzteile steigern, die innerhalb von 48 Stunden an den Kunden geliefert werden. Des Weiteren soll das Projekt auf weitere Ersatzteilgruppen ausgeweitet werden. „Wir werden mit der globalen Umsetzung des Projekts JUMP weitermachen. Unsere Teams arbeiten unermüdlich, damit unsere Kunden ihre Produkte immer schneller erhalten“, so Bischofberger.

Mithilfe von JUMP gelang es Sulzer, die durchschnittliche Zeit bis zur Auslieferung von Pumpenersatzteilen von zehn Wochen auf acht Tage zu verkürzen.