Anmerkungen zur Konzernrechnung

Bitte wählen Sie die Anmerkung aus

1 Grundlegende Informationen

Sulzer AG (nachstehend „die Gesellschaft“) ist eine in der Schweiz domizilierte Gesellschaft. Die registrierte Adresse der Firma lautet Neuwiesenstrasse 15 in Winterthur, Schweiz. Die Konzernrechnung für das am 31. Dezember 2017 abgeschlossene Geschäftsjahr umfasst die Gesellschaft, ihre Konzerngesellschaften (zusammen werden sie als „Konzern“ bezeichnet, die einzelnen Firmen als „Konzerngesellschaften“) und Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures. Der Konzern ist auf Pumpen, Servicelösungen für rotierende Maschinen, Trenn- und Mischtechnologie sowie auf Applikationssysteme für Flüssigkeiten spezialisiert. Sulzer wurde 1834 in Winterthur in der Schweiz gegründet und beschäftigt rund 14’700 Personen. Der Konzern bedient Kunden auf der ganzen Welt an über 180 Produktions- und Servicestandorten. Sulzer AG ist an der SIX Swiss Exchange in Zürich, Schweiz, kotiert (Symbol: SUN).

Die Konzernrechnung wurde gemäss den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Der Verwaltungsrat genehmigte diese Konzernrechnung am 27. Februar 2018.

Details zu den Grundsätzen der Rechnungslegung sind in der Anmerkung 34 ersichtlich.

2 Wesentliche Ereignisse und Transaktionen während des Berichtsjahres

Die finanzielle Situation und die Ertragslage der Gruppe war durch folgende Ereignisse und Transaktionen im Berichtsjahr beeinflusst:

  • Am 1. Januar 2017 wurde das Ersatzteilgeschäft für Pumpen von der Division Pumps Equipment zur Division Rotating Equipment Services transferiert. Der Konzern hat auch die operative Struktur der Organisation angepasst, was zu Veränderungen in der Segmentberichterstattung und den Cash generierenden Einheiten geführt hat. Weitere Details werden in der Anmerkung 3 und Anmerkung 14 offengelegt. 
  • Am 1. Januar 2017 sind die Geschäftsaktivitäten für das Applizieren von Flüssigkeiten und Mischtechnologien, die bisher in der Division Chemtech berichtet wurden, in die neue Division Applicator Systems transferiert worden. Die Vergleichsinformationen in der Segmentberichterstattung (Anmerkung 3) sind entsprechend angepasst worden.
  • Aus den Akquisitionen von Ensival Moret, Rotec GT, VIEC und Transcodent resultierte ein Anstieg der Sachanlagen zum Zeitpunkt des Erwerbs von CHF 28.0 Mio., des Goodwills von CHF 50.3 Mio. und der übrigen immateriellen Anlagen von CHF 111.2 Mio. (siehe Anmerkung 4).
  • Sulzer hat im Rahmen des Sulzer Full Potential-Programms (SFP) mehrere Massnahmen zur Anpassung der globalen Produktionskapazitäten und zur Straffung der Organisationsstruktur ergriffen. Die Massnahmen resultierten in Restrukturierungsaufwand von CHF 21.7 Mio. in 2017 (2016: CHF 57.0 Mio.). Des Weiteren hat Sulzer aufgrund der Restrukturierungen Wertminderungen auf Sachanlagen über CHF 15.4 Mio. gebucht (2016: CHF 18.4 Mio.).
  • Am 22. Dezember 2017 hat die „Tax Cuts and Jobs Act“ (Steuerreform in den USA) die Reduktion der US-Körperschaftssteuer von 35.0% auf 21.0% ab dem 1. Januar 2018 beschlossen. Der neue Steuersatz wurde zur Berechnung der latenten Steuerpositionen der US-Gesellschaften angewendet. Ausserdem wurde die Auswirkung aus der Neubewertung von bestehenden ausländischen Steuerguthaben sowie der Einfluss aus den steuerlichen Übergangsregelungen bei der Erstellung der Anmerkung 13 berücksichtigt.

Für weitere Informationen zu den Zahlen und Fakten der Gruppe verweisen wir auf den „Finanzbericht“.

3 Segmentinformationen

Segmentinformationen nach Divisionen

in Mio. CHF

Pumps Equipment

Rotating Equipment Services

Chemtech

Applicator Systems

 

2017

2016 6)

2017

2016 6)

2017

2016 6)

2017

2016 6)

Bestellungseingang

1’189.7

1’090.4

1’071.0

1’009.7

502.0

471.9

426.3

272.6

Wachstum nominal (untestiert)

9.1%

–7.7%

6.1%

–5.3%

6.4%

–10.2%

56.4%

48.8%

Wachstum währungsbereinigt (untestiert)

8.1%

–6.9%

4.9%

–3.1%

5.9%

–8.8%

55.7%

48.7%

Wachstum organisch 1) (untestiert)

1.5%

–8.6%

–0.9%

–4.2%

5.1%

–8.9%

6.0%

5.4%

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auftragsbestand am 31. Dezember (untestiert)

847.0

697.4

364.4

378.7

315.3

304.9

64.7

58.0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umsatz 2)

1’122.7

1’159.0

1’034.5

1’011.3

478.4

446.1

423.5

272.0

Wachstum nominal

–3.1%

–8.6%

2.3%

–2.1%

7.2%

–8.2%

55.7%

48.3%

Wachstum währungsbereinigt (untestiert)

–4.3%

–8.0%

1.6%

–0.1%

7.0%

–7.2%

54.9%

48.1%

Wachstum organisch 1) (untestiert)

–12.9%

–8.3%

–2.1%

–0.9%

6.2%

–7.2%

5.0%

5.2%

 

 

 

 

 

 

 

 

 

opEBITA 3)

–3.7

13.0

144.0

139.5

25.0

18.0

86.8

64.1

in % des Umsatzes 4)

–0.3%

1.1%

13.9%

13.8%

5.2%

4.0%

20.5%

23.6%

in % des durchschnittlichen Betriebsvermögens

–0.6%

1.8%

28.4%

25.9%

11.3%

8.0%

22.7%

29.1%

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Restrukturierungskosten

–15.0

–40.2

–3.8

0.5

–1.7

–12.6

–0.3

–3.5

Amortisation

–23.2

–17.9

–6.8

–6.3

–5.6

–6.3

–17.0

–15.4

Wertminderungen von immateriellen Anlagen und Sachanlagen

–10.5

–8.8

–2.3

–3.8

–2.6

–5.4

–0.5

Nicht operative Positionen

–9.3

–11.0

3.3

–0.6

–4.1

3.8

–6.3

–5.0

EBIT 5)

–61.7

–64.9

134.4

129.3

11.0

–2.5

63.2

39.7

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abschreibungen

–23.7

–20.8

–17.6

–21.2

–9.2

–10.2

–20.8

–14.9

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Betriebliche Aktiven

1’445.6

1’351.8

880.6

813.3

463.7

441.1

655.3

559.5

Nicht zugeordnete Aktiven

Total Aktiven am 31. Dezember

1’445.6

1’351.8

880.6

813.3

463.7

441.1

655.3

559.5

Betriebliches Fremdkapital

685.3

623.9

319.8

275.4

234.1

213.3

71.5

63.6

Nicht zugeordnetes Fremdkapital

Total Fremdkapital am 31. Dezember

685.3

623.9

319.8

275.4

234.1

213.3

71.5

63.6

Betriebliche Nettoaktiven

760.3

727.9

560.8

537.9

229.6

227.8

583.8

495.9

Nicht zugeordnete Nettoaktiven

Total Nettoaktiven am 31. Dezember

760.3

727.9

560.8

537.9

229.6

227.8

583.8

495.9

Investitionen in immaterielle Anlagen und Sachanlagen

21.9

19.3

19.2

21.9

10.0

13.1

28.9

19.9

Mitarbeitende (Anzahl Vollzeitstellen) am 31. Dezember

5’453

5’156

4’485

4’541

2’878

2’570

1’716

1’562

1) Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte.

2) Der Umsatz zwischen den Segmenten ist unwesentlich.

3) Betriebsergebnis vor Restrukturierung, Amortisationen, Wertminderungen und nicht operativen Positionen.

4) Umsatzrendite vor Restrukturierung, Amortisationen, Wertminderungen und nicht operativen Positionen (opEBITA/Umsatz).

5) Betriebsergebnis.

6) Angepasste Zahlen gemäss der neuen Organisationsstruktur, in Kraft seit dem 1. Januar 2017.

Segmentinformationen nach Divisionen

in Mio. CHF

Total Divisionen

Übrige 2)

Total Sulzer

 

2017

2016 6)

2017

2016 6)

2017

2016

Bestellungseingang

3’189.0

2’844.6

–33.3

–47.1

3’155.7

2’797.5

Wachstum nominal (untestiert)

12.1%

–3.8%

n/a

n/a

12.8%

–3.4%

Wachstum währungsbereinigt (untestiert)

11.1%

–2.4%

n/a

n/a

11.8%

–2.0%

Wachstum organisch 1) (untestiert)

1.7%

–6.2%

n/a

n/a

2.2%

–5.8%

 

 

 

 

 

 

 

Auftragsbestand am 31. Dezember

1’591.4

1’439.0

2.1

0.1

1’593.5

1’439.1

 

 

 

 

 

 

 

Umsatz

3’059.1

2’888.4

–10.1

–11.7

3’049.0

2’876.7

Wachstum nominal

5.9%

–2.8%

n/a

n/a

6.0%

–3.2%

Wachstum währungsbereinigt (untestiert)

5.1%

–1.7%

n/a

n/a

5.2%

–2.0%

Wachstum organisch 1) (untestiert)

–4.5%

–4.7%

n/a

n/a

–4.4%

–5.1%

 

 

 

 

 

 

 

opEBITA 3)

252.1

234.6

3.3

4.3

255.4

238.9

in % des Umsatzes 4)

8.2%

8.1%

n/a

n/a

8.4%

8.3%

in % des durchschnittlichen Betriebsvermögens

14.8%

14.6%

n/a

n/a

15.8%

15.7%

 

 

 

 

 

 

 

Restrukturierungskosten

–20.8

–55.8

–0.9

–1.2

–21.7

–57.0

Amortisation

–52.6

–45.9

–1.2

–1.4

–53.8

–47.3

Wertminderungen von immateriellen Anlagen und Sachanlagen

–15.4

–18.5

0.1

–15.4

–18.4

Nicht operative Positionen

–16.4

–12.8

–11.6

11.9

–28.0

–0.9

EBIT 5)

146.9

101.6

–10.4

13.7

136.5

115.3

 

 

 

 

 

 

 

Abschreibungen

–71.3

–67.1

–0.4

–2.4

–71.7

–69.5

 

 

 

 

 

 

 

Betriebliche Aktiven

3’445.2

3’165.7

–9.4

–1.5

3’435.8

3’164.2

Nicht zugeordnete Aktiven

681.5

571.7

681.5

571.7

Total Aktiven am 31. Dezember

3’445.2

3’165.7

672.1

570.2

4’117.3

3’735.9

Betriebliches Fremdkapital

1’310.7

1’176.2

106.6

320.8

1’417.3

1’497.0

Nicht zugeordnetes Fremdkapital

997.6

647.9

997.6

647.9

Total Fremdkapital am 31. Dezember

1’310.7

1’176.2

1’104.2

968.7

2’414.9

2’144.9

Betriebliche Nettoaktiven

2’134.5

1’989.5

–116.0

–322.3

2’018.5

1’667.2

Nicht zugeordnete Nettoaktiven

–316.1

–76.2

–316.1

–76.2

Total Nettoaktiven am 31. Dezember

2’134.5

1’989.5

–432.1

–398.5

1’702.4

1’591.0

Investitionen in immaterielle Anlagen und Sachanlagen

80.0

74.2

1.2

0.7

81.2

74.9

Mitarbeitende (Anzahl Vollzeitstellen) am 31. Dezember

14’532

13’829

200

176

14’732

14’005

1) Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte.

2) Die wesentlichsten Aktivitäten, die unter „Übrige“ zusammengefasst werden, betreffen das Corporate Center. Interdivisionale Bestellungseingänge und Umsätze werden in dieser Spalte eliminiert.

3) Betriebsergebnis vor Restrukturierung, Amortisationen, Wertminderungen und nicht operativen Positionen.

4) Umsatzrendite vor Restrukturierung, Amortisationen, Wertminderungen und nicht operativen Positionen (opEBITA/Umsatz).

5) Betriebsergebnis.

6) Angepasste Zahlen gemäss der neuen Organisationsstruktur, in Kraft seit dem 1. Januar 2017.

Informationen zur Segmentberichterstattung

Die operativen Segmente werden gleich offengelegt wie im internen Reporting an den Chief Executive Officer (CEO). Der CEO ist verantwortlich für strategische Entscheidungen, die Allokation der Ressourcen und die Beurteilung der Leistung der operativen Segmente. Die geschäftlichen Aktivitäten werden divisional geführt. Operativ berichtete Segmente sind:

Pumps Equipment – Pumpentechnologie und -lösungen:
Diese Division bietet ein breites Spektrum an Pumpenlösungen und zugehörigen Komponenten an. Der Marktfokus sind (a) Förderung, Transport und Verarbeitung von Rohöl und seinen Derivaten, (b) Wasserversorgung, -aufbereitung und -transport sowie Abwasseraufbereitung, (c) Energieerzeugung mit fossilen Brennstoffen, Kernenergie und erneuerbaren Energien und (d) spezifische allgemeine Industriebereiche, wie zum Beispiel Papier und Zellstoff, Düngemittel und sonstige Märkte.

Rotating Equipment Services – Servicelösungen für rotierende Maschinen
Diese Division bietet eine vollständige Palette von Dienstleistungen für rotierende Maschinen an. Der Marktfokus sind industrielle Gas- und Dampfturbinen, Turbokompressoren, Generatoren und Motoren sowie Pumpen.

Chemtech – Trenn-, Misch- und Servicelösungen:
Diese Division bietet Komponenten und Lösungen für Trenn-, Reaktions-, Extraktions- und Mischtechnologie sowie Polymeranwendungen. Der Marktfokus sind Trennlösungen sowie Installation und Wartung von Trennkolonnen.

Applicator Systems – Systeme für das Applizieren von Flüssigkeiten:
Diese Division bietet Produkte für das Applizieren von Flüssigkeiten und Mischtechnologien an. Der Marktfokus sind Zweikomponentenmisch- und -austragssysteme und das Applizieren von Flüssigkeiten im Dental- und Gesundheitsbereich sowie für den Beautymarkt.

Übrige:
Bestimmte Aufwendungen in Bezug auf das Corporate Center sind nicht einem bestimmten Segment zuteilbar und werden vollständig über den Konzern verbucht. Ebenso enthalten sind Eliminierung von interdivisionalem Bestellungseingang, Umsatz und betrieblichen Aktiven und Passiven.

Der Chief Executive Officer verwendet hauptsächlich das bereinigte Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (operatives EBITA) als Massstab, um die Leistung der operativen Segmente zu beurteilen. Der Chief Executive Officer erhält jedoch auch monatliche Informationen über den Bestellungseingang, den Auftragsbestand, den Umsatz sowie die betrieblichen Aktiven und Passiven.

Das operative EBITA (opEBITA) schliesst Amortisationen, Restrukturierungskosten und Wertminderungen aus, wenn die Wertminderung eine Folge von einem isolierten, sich nicht wiederholenden Ereignis ist. Zusätzlich sind bestimmte nicht operative Positionen, die sich nicht wiederholen oder die nicht wieder in der gleichen Höhe auftreten, wie akquisitionsbezogene Kosten, Gewinne und Verluste aus dem Verkauf von Geschäftsbereichen oder Immobilien, Ausgaben in Bezug auf das Sulzer Full Potential-Programm, nicht berücksichtigt, ebenso wie Anpassungen von Vorsorgeplänen.

Umsatz von externen Kunden wird dem Chief Executive Officer in einer Form gemeldet, die derjenigen in der Erfolgsrechnung entspricht. Es gibt keine materiellen Umsätze zwischen den Segmenten. Kein einzelner Kunde trägt einen wesentlichen Teil zum Konzernumsatz bei.

Betriebliche Aktiven und Passiven sind Aktiven oder Passiven, die den operativen Tätigkeiten einer Gesellschaft zugeordnet werden können und zum Betriebsergebnis beitragen.

Segmentinformationen nach geografischen Gebieten

Die Zuteilung des Vermögens basiert auf dem geografischen Standort der Gesellschaft. Langfristige Vermögenswerte sind ohne Finanzinstrumente, latente Steueraktiven und Vermögen aus Vorsorgeleistungen ausgewiesen. Die Umsatzerlöse sind nach dem geografischen Standort des Kunden dargestellt.

in Mio. CHF

Langfristige Aktiven nach Region

Umsatzerlöse nach Absatzgebieten

 

2017

2016

2017

2016

Europa, Naher Osten, Afrika

1’392.6

1’203.3

1’411.6

1’271.8

– davon Schweiz

158.1

161.9

22.3

22.7

– davon Deutschland

360.0

292.5

204.7

199.1

– davon Grossbritannien

164.2

159.9

164.3

143.9

– davon Schweden

261.9

259.8

46.3

40.0

– davon andere Länder

448.4

329.2

974.0

866.1

 

 

 

 

 

Amerika

294.5

290.5

1’003.5

1’041.9

– davon USA

247.1

238.3

713.6

735.9

– davon Brasilien

22.9

23.9

90.4

101.3

– davon andere Länder

24.5

28.3

199.5

204.7

 

 

 

 

 

Asien-Pazifik

141.3

138.3

633.9

563.0

– davon China

66.6

68.2

226.1

206.4

– davon Indien

23.2

22.2

64.0

49.9

– davon andere Länder

51.5

47.9

343.8

306.7

Total

1’828.4

1’632.1

3’049.0

2’876.7

Segmentinformationen nach Marktsegmenten

Die folgende Tabelle zeigt die Aufteilung des Produkt- und Dienstleistungsumsatzes nach Marktsegmenten:

in Mio. CHF

Umsatzerlöse nach Marktsegmenten

 

2017

2016

Öl und Gas

1’339.1

1’382.7

Energie

458.5

459.4

Wasser

339.2

344.0

Alllgemeine Industrie

912.2

690.6

Total

3’049.0

2’876.7

4 Akquisitionen von verbundenen Unternehmen

Akquisitionen 2017

Die nachfolgende Tabelle zeigt die erfassten Vermögenswerte und Verpflichtungen zum Zeitpunkt der Akquisition, inklusive des daraus resultierenden Goodwills und der bezahlten Kaufpreisverpflichtung. Sollten innerhalb eines Jahres nach Akquisitionsdatum neue Fakten bekannt werden, die bereits zum Zeitpunkt der Akquisition bestanden, wird die Übernahmebilanz der Gesellschaft entsprechend angepasst.

Akquiriertes Nettovermögen

in Mio. CHF

Ensival Moret

VIEC

Rotec GT

Transcodent

Total

Immaterielle Anlagen

52.9

5.2

11.0

42.1

111.2

Sachanlagen

16.9

0.5

5.9

4.7

28.0

Flüssige Mittel

7.0

0.2

7.2

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

22.2

3.3

25.5

Übriges Umlaufvermögen

48.1

0.1

1.9

6.2

56.3

Finanzschulden

–6.3

–2.5

–8.8

Übrige Verbindlichkeiten gegenüber Dritten

–75.1

–3.0

–78.1

Latente Steuerverbindlichkeiten

–16.2

–1.4

–2.2

–19.8

Identifizierbares Nettovermögen

49.5

4.4

16.6

51.0

121.5

Nicht beherrschende Anteile

–8.3

–8.3

Marktwert von 49%, der Beteiligung an Sulzer TS Russland

 

 

–0.4

 

–0.4

Goodwill

18.2

7.5

24.6

50.3

Kaufpreisverpflichtung

67.7

4.4

15.4

75.6

163.1

 

 

 

 

 

 

Kaufpreis, bezahlt in flüssigen Mitteln

67.7

4.4

15.0

75.6

162.7

Bezahlt in Aktien von Sulzer TS Russland

 

 

0.4

 

0.4

Kaufpreisverpflichtung

67.7

4.4

15.4

75.6

163.1

Ensival Moret (EM)

Am 1. Februar 2017 hat Sulzer 100% der Anteile von Ensival Moret (EM) für CHF 67.7 Mio. gekauft. Die Hauptproduktionsstätten von EM befinden sich in Saint Quentin, Frankreich und Thimister, Belgien. EM beschäftigt rund 730 Mitarbeiter und bietet ein grosses Portfolio von Industriepumpen an. EM ist führend in vielen Anwendungen, unter anderem für die Düngemittel-, Zucker-, Bergbau- und Chemieindustrien. Durch den Kauf kann Sulzer spezifische Lücken im Produktportfolio, beispielsweise Axialpumpen, im Bereich der allgemeinen Industriemärkte schliessen. Durch die Kombination der Produktportfolios wird Sulzer zu einem Komplettanbieter für einen Grossteil der industriellen Prozessapplikationen. EM wurde in das Produktionsnetzwerk der Division Pumps Equipment integriert, wodurch sich das Betätigungsfeld der zugekauften Geschäftsbereiche geändert hat. Der Goodwill bezieht sich auf Synergien aus neuen und kombinierten Lösungen und ist voraussichtlich für steuerliche Zwecke nicht abzugsfähig. Die in der Erfolgsrechnung erfassten Transaktionskosten betrugen CHF –0.9 Mio. Seit dem Akquisitionszeitpunkt hat die übernommene Gesellschaft mit einem Bestellungseingang von CHF 72.7 Mio., einem Umsatz von CHF 101.9 Mio. und einem Nettoergebnis von CHF –16.5 Mio. zum Konzern beigetragen.

Vessel Internal Electrostatic Coalescer (VIEC)

Am 1. Februar 2017 hat Sulzer 100% der Anteile von Vessel Internal Electrostatic Coalescer (VIEC) für CHF 4.4 Mio. gekauft. VIEC beschäftigt 13 Mitarbeiter und hat den Sitz in Asker, Norwegen. Die patentierte Technologie von VIEC trennt Öl von Wasser auf höchst effiziente Weise. Aufgrund des exklusiven Designs des Innenbehälters können die Betriebskosten erheblich reduziert werden. Diese Akquisition ermöglicht es Sulzer, das Produktportfolio von Chemtech für das Upstream-Segment mit fortschrittlichen Anwendungen zur Trennung von Öl und Wasser weiter auszubauen. Die in der Erfolgsrechnung erfassten Transaktionskosten betrugen CHF –0.1 Mio. Seit dem Akquisitionszeitpunkt hat die übernommene Gesellschaft mit einem Bestellungseingang von CHF 3.8 Mio., einem Umsatz von CHF 3.3 Mio. und einem Nettoergebnis von CHF –1.1 Mio. zum Konzern beigetragen.

Rotec GT

Am 30. Juni 2017 hat Sulzer 51% der Anteile von Rotec GT, dem Gasturbinenservicegeschäft der Rotec-Gruppe, für CHF 15.4 Mio. erworben, wovon CHF 15.0 Mio. in flüssigen Mitteln und CHF 0.4 Mio. in Anteilen einer Tochtergesellschaft, bewertet zum Marktwert, bezahlt worden sind. Sulzer erhält damit Kontrolle über das akquirierte Geschäft. Rotec GT ist als dem Konzern nahestehendes Unternehmen eingestuft. Sulzer besitzt eine Call-Option zum Kauf von 49% und die Rotec-Gruppe eine Put-Option zum Verkauf von 49% der Anteile, ausübbar ab dem 1. Januar 2019. Der Konzern hat den Zeitwert der Put-Option als Verbindlichkeit über CHF 14.6 Mio. berücksichtigt und gegen die Gewinnreserven gebucht. Die Berechnung des Zeitwertes basiert auf dem erwarteten Umsatz, der Ziel-EBITDA-Marge und einem festgelegten Multiplikator. Neubewertungen der Verbindlichkeit werden gegen die Gewinnreserven gebucht. Der Konzern bilanziert die Call-Option nicht, da die Voraussetzungen zur Einstufung als finanzieller Vermögenswert nicht erfüllt sind.

Rotec GT hat den Hauptsitz in Moskau, Russland, und verfügt über ein Servicezentrum für Gasturbinenbauteile in Jekaterinburg und ein Büro für Montagegruppen in St. Petersburg. Mit dem Servicezentrum in Jekaterinburg wird Sulzer zu einem bedeutenden Akteur auf dem russischen Markt. Das Geschäft wird vollständig in die Division Rotating Equipment Services integriert. Der Goodwill bezieht sich auf Synergien aus neuen und kombinierten Lösungen und ist voraussichtlich für steuerliche Zwecke nicht abzugsfähig. Die in der Erfolgsrechnung erfassten Transaktionskosten betrugen CHF –0.6 Mio. Seit dem Akquisitionszeitpunkt hat das übernommene Geschäft mit einem Bestellungseingang von CHF 66.5 Mio., einem Umsatz von CHF 42.4 Mio. und einem Nettoergebnis von CHF 4.5 Mio. zum Konzern beigetragen.

Transcodent

Am 29. September 2017 hat Sulzer 100% der Anteile von Transcodent für CHF 75.6 Mio. gekauft. Transcodent hat den Hauptsitz in Kiel, Deutschland und beschäftigt 71 Mitarbeiter. Transcodent ist ein führender Anbieter von Applikationssystemen für Mehrfach- und Einmalanwendungen, Dental-Kanülen, Kapseln und Verschlusskappen für den Dentalmarkt. Die Akquisition ist ein weiterer Schritt zur Stärkung des Dentalsegments der Division Applicator Systems. In diesem Segment hat Sulzer schon heute eine führende Position. Transcodent wurde in das Produktionsnetzwerk der Division Applicator Systems integriert, wodurch sich das Betätigungsfeld der zugekauften Geschäftsbereiche geändert hat. Der Goodwill bezieht sich auf Synergien aus neuen und kombinierten Lösungen und ist voraussichtlich für steuerliche Zwecke nicht abzugsfähig. Die in der Erfolgsrechnung erfassten Transaktionskosten betrugen CHF –0.1 Mio. Seit dem Akquisitionszeitpunkt hat die übernommene Gesellschaft mit einem Bestellungseingang von CHF 4.6 Mio., einem Umsatz von CHF 4.5 Mio. und einem Nettoergebnis von CHF –0.2 Mio. zum Konzern beigetragen.

Erworbene Forderungen

Der Marktwert der erworbenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist CHF 25.5 Mio. Der vertragliche Bruttowert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrug CHF 26.2 Mio., wovon CHF 0.7 Mio. zum Zeitpunkt der Akquisition als nicht einbringbar eingestuft werden.

Pro-forma-Umsatz und Ergebnisbeitrag

Das Management schätzt, dass der gesamte Nettoumsatz des Konzerns CHF 3’093.0 Mio. und der konsolidierte Nettogewinn CHF 89.6 Mio. betragen hätte, wenn alle oben erwähnten Akquisitionen am 1. Januar 2017 stattgefunden hätten.

Mittelfluss aus Akquisitionen von verbundenen Unternehmen

in Mio. CHF

2017

2016

Kaufpreis, bezahlt in flüssigen Mitteln

–162.7

–318.9

Bedingte Kaufpreiszahlung

–2.2

–7.7

Erworbene flüssige Mittel

7.2

17.7

Zahlungen für Akquisitionen aus Vorjahren

–0.2

–0.2

Total Mittelfluss aus Akquisitionen, inkl. erworbener flüssiger Mittel

–157.9

–309.1

Bedingte Kaufpreisverpflichtung

in Mio. CHF

2017

2016

Bestand am 1. Januar

9.5

22.1

Begleichung bedingte Kaufpreiszahlung

–2.2

–7.7

Auflösung auf übrige betriebliche Erlöse

–2.6

–4.8

Währungsumrechnungsdifferenzen

0.4

–0.1

Total bedingte Kaufpreiszahlung am 31. Dezember

5.1

9.5

Per 31. Dezember 2017 wurde eine Abnahme von CHF 2.6 Mio. in der Erfolgsrechnung für bedingte Kaufpreiszahlungsverpflichtungen verbucht, da die angenommene Eintrittswahrscheinlichkeit für Bruttogewinn und EBITDA (Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation) neu berechnet wurde.

5 Kritische Bilanzierungsschätzungen und Ermessensentscheide

Sämtliche Schätzungen und Beurteilungen werden fortlaufend neu bewertet und basieren auf historischen Erfahrungen und weiteren Faktoren, inklusive Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Ereignisse, die unter den gegebenen Umständen realistisch erscheinen. Der Konzern macht Schätzungen und trifft Annahmen, die sich auf die Zukunft beziehen. Dadurch ist es relativ selten, dass diese in der Folge den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechen. Die Schätzungen und Annahmen, die ein signifikantes Risiko in Form einer wesentlichen Anpassung der Buchwerte von Vermögenswerten und Verpflichtungen innerhalb des nächsten Geschäftsjahres in sich bergen, werden im Folgenden erörtert.

Bedingte Kaufpreiszahlungsverpflichtungen

Am 31. Dezember 2017 hatte der Konzern bedingte Kaufpreiszahlungsverpflichtungen hervorgehend aus Unternehmenszusammenschlüssen von CHF 5.1 Mio. (31. Dezember 2016: CHF 9.5 Mio.). Die Gesamtsumme unter solchen bedingten Kaufpreiszahlungsvereinbarungen könnte bis zu CHF 12.4 Mio. betragen (31. Dezember 2016: CHF 15.0 Mio.). Die geschätzten Beträge sind die erwarteten Zahlungen, die unter Berücksichtigung von möglichen Szenarien über geplante Umsätze, anderen Performancekriterien sowie der Verwendung von Simulationsmodellen festgelegt sind. Diese Schätzungen können sich über die Zeit aufgrund neuer Ereignisse und der Entwicklung der Szenarien wesentlich verändern.

Vorsorgepläne

Der Barwert der Verpflichtungen und das Planvermögen zu Marktwerten sind von einer Anzahl Annahmen abhängig, die auf versicherungsmathematischer Basis bestimmt werden. Annahmen, die benutzt werden, um den Barwert der Verpflichtung und das Planvermögen zu Marktwerten zu bestimmen, sind der Abzinsungssatz, zukünftige Lohn- und Pensionserhöhungen sowie Sterberaten. Die Annahmen werden jährlich per Jahresende aufgrund von beobachtbaren Marktdaten neu beurteilt. Dies sind Zinssätze von Unternehmensanleihen in der entsprechenden Währung mit hoher Bonität sowie Vermögensstudien. Weitere Details werden in Anmerkung 9 offengelegt.

Ertragssteuern

Der Konzern ist in verschiedenen Ländern ertragssteuerpflichtig. Um den Bedarf an Ertragssteuerrückstellungen zu ermitteln, müssen wesentliche Annahmen getroffen werden. Es gibt zahlreiche Geschäftsvorfälle und Berechnungen, bei denen die endgültige Besteuerung während des gewöhnlichen Geschäftsverlaufs nicht abschliessend ermittelt werden kann. Der Konzern berücksichtigt Verpflichtungen für erwartete Steuerprüfungsangelegenheiten, basierend auf Schätzungen, ob zusätzliche Steuern gezahlt werden müssen. In den Fällen, in denen das endgültige Steuerergebnis von den ursprünglich erwarteten Beträgen abweicht, werden diese Differenzen, welche die Ertragssteuerrückstellungen und die latenten Steuern in dem Zeitraum beeinflussen, in der Periode erfasst, in welcher der Beschluss gefällt worden ist. Das Management ist der Meinung, dass die Schätzungen angemessen sind und die erfassten Verpflichtungen für Unsicherheiten, die Ertragssteuern betreffen, ausreichend sind. Weitere Details werden in Anmerkung 13 offengelegt.

Goodwill und übrige immaterielle Vermögenswerte

Der Goodwill beläuft sich per 31. Dezember 2017 auf CHF 865.7 Mio. (31. Dezember 2016: CHF 780.1 Mio.). Wie in den Rechnungslegungsgrundsätzen in Teil 34.6 „Immaterielle Vermögenswerte“ beschrieben wird, unterzieht der Konzern den Goodwill im vierten Quartal oder wenn Indikatoren vorliegen, einem jährlichen Werthaltigkeitstest. Der erzielbare Betrag aus den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten wird anhand des Nutzungswerts berechnet. Für diese Berechnungen werden Annahmen betreffend Wachstum, Diskontsatz und erwartete Mittelflüsse getroffen. Informationen betreffend Annahmen und Ermessensunsicherheiten, die ein wesentliches Risiko darstellen, das per 31. Dezember 2017 zu materiellen Anpassungen führen kann, sind in Anmerkung 14 offengelegt.

Umsatzrealisierung

Grosse, langfristige Fertigungsaufträge werden im Konzern mittels der Percentage-of-Completion-Methode (PoC-Methode) erfasst. Bei der PoC-Methode muss der Konzern den Umsatz und die Kosten anteilig schätzen. Sollten sich Umstände ergeben, aufgrund derer sich die ursprünglichen Schätzungen des Umsatzes, der Kosten oder des Fortschritts bis zur vollständigen Fertigung verändern, werden diese Schätzungen korrigiert. Neuerliche Schätzungen können den Umsatz oder die Kosten erhöhen oder verringern. Dies wird in der Periode, in der die Gründe für Anpassungen der Schätzungen erkannt werden, erfolgswirksam verbucht. Der im Berichtsjahr mittels der PoC-Methode erfasste Umsatzerlös aus Fertigungsaufträgen betrug CHF 568.8 Mio. (2016: CHF 597.2 Mio.). Weitere Details werden in Anmerkung 19 offengelegt.

Rückstellungen

Rückstellungen werden unter anderem für Garantien, Auseinandersetzungen, Rechtsstreitigkeiten und Restrukturierungen gebildet. Eine Rückstellung wird in der Bilanz erfasst, wenn der Konzern eine rechtliche oder faktische Verpflichtung aufgrund eines vergangenen Ereignisses hat und es wahrscheinlich ist, dass ein Mittelabfluss nötig sein wird, um diese Verpflichtung zu erfüllen. Die Natur dieser Kosten ist solcher Art, dass Ermessensentscheide gefällt werden müssen, um den Zeitpunkt und die Höhe des Mittelabflusses abzuschätzen. Je nach Ausgang des entsprechenden Geschäftsvorfalls können die tatsächlichen Zahlungen von diesen Schätzungen abweichen. Weitere Details werden in Anmerkung 26 offengelegt.

6 Finanzrisiko-Management

6.1 Finanzielle Risikofaktoren

Durch die Geschäftsaktivitäten ist der Konzern einer Vielzahl von Finanzrisiken ausgesetzt: Marktrisiko (wie Währungsrisiken, Zinsrisiken und Preisrisiken), Kreditrisiko und Liquiditätsrisiko. Die Massnahmen zur Überwachung und Steuerung der Risiken konzentrieren sich auf die Unsicherheiten an den Finanzmärkten und sind darauf ausgerichtet, mögliche unvorteilhafte Auswirkungen auf das Konzernergebnis zu minimieren. Sulzer setzt derivative Finanzinstrumente zur Absicherung von gewissen Risiken ein.

Die Risikosteuerung erfolgt zentral durch das Group Treasury. Das Group Treasury identifiziert, beurteilt und sichert Finanzrisiken in enger Zusammenarbeit mit den Konzerngesellschaften. Prinzipien zum Risikomanagement sowie Weisungen zu spezifischen Bereichen wie Fremdwährungsrisiko, Zinsrisiko, Kreditrisiko, Einsatz von derivativen und nicht derivativen Finanzinstrumenten und die Anlage überflüssiger Liquidität existieren in schriftlicher Form.

a) Marktrisiko

(I) Fremdwährungsrisiko

Sulzer ist in einem internationalen Umfeld tätig und aufgrund von Positionen in unterschiedlichen Währungen dem Fremdwährungsrisiko ausgesetzt. Fremdwährungsrisiken entstehen, wenn künftige Transaktionen, Aktivposten oder Verbindlichkeiten nicht in der funktionalen Währung der Gesellschaft abgewickelt oder gehalten werden. Der Konzern verfügt über eine Richtlinie, die Konzerngesellschaften verpflichtet, ihre Fremdwährungsrisiken zu bewirtschaften. Die Gesellschaften müssen ihre bedeutenden Fremdwährungspositionen mittels Termingeschäften und anderen Standardinstrumenten absichern, die normalerweise über das Group Treasury abgewickelt werden.

Zurzeit werden die meisten Kontrakte als „Cash-Flow-Hedge“ klassifiziert. Fremdwährungskontrakte mit Drittparteien werden als Sicherungsgeschäfte auf spezifische Aktivpositionen, Verbindlichkeiten oder künftige Transaktionen auf Bruttobasis geführt. Sulzer hält Investitionen in ausländischen Gesellschaften, deren Bilanzpositionen durch die Umrechnung in die Konzernwährung einem Fremdwährungsrisiko, dem Translationsrisiko, ausgesetzt sind. Dieses Umrechnungsrisiko wird bei Bedarf möglichst mit natürlichen Absicherungen durch Verbindlichkeiten in der entsprechenden Fremdwährung gesichert. Derivative Finanzinstrumente werden in diesem Zusammenhang nur in Einzelfällen eingesetzt.

Die folgenden Tabellen zeigen den hypothetischen Einfluss des Fremdwährungsrisikos von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten auf die Erfolgsrechnung für 2017 und 2016. Für die Berechnungen wird die einjährige historische Volatilität per 31. Dezember für das relevante Währungspaar und Jahr benutzt. Das Währungspaar mit dem bedeutendsten Risiko im Jahr 2017 war der EUR gegenüber dem BRL. Falls sich am 31. Dezember 2017 der EUR gegenüber dem BRL um 14.1% aufgewertet hätte und alle anderen Variablen konstant geblieben wären, wäre der Gewinn nach Steuern um CHF 1.2 Mio. tiefer ausgefallen. Zurückzuführen wäre dies vor allem auf Währungsverluste durch die Umrechnung von in EUR gehaltenen finanziellen Verbindlichkeiten. Eine Abwertung des EUR hätte einen entsprechenden Gewinn zur Folge gehabt.

Hypothetischer Einfluss des Fremdwährungsrisikos auf die Erfolgsrechnung

in Mio. CHF

2017

Währungspaar

EUR/BRL

USD/INR

EUR/ZAR

EUR/USD

Umfang des Risikos

–12.2

19.8

–5.2

–7.4

Volatilität

14.1%

4.4%

15.5%

7.3%

Effekt auf Gewinn nach Steuern (Aufwertung)

–1.2

0.6

–0.6

–0.4

Effekt auf Gewinn nach Steuern (Abwertung)

1.2

–0.6

0.6

0.4

in Mio. CHF

2016

Währungspaar

EUR/USD

EUR/RUB

EUR/CNY

USD/INR

Umfang des Risikos

–7.8

3.0

6.8

7.9

Volatilität

8.3%

20.6%

7.7%

5.1%

Effekt auf Gewinn nach Steuern (Aufwertung)

–0.5

0.5

0.4

0.3

Effekt auf Gewinn nach Steuern (Abwertung)

0.5

–0.5

–0.4

–0.3

Die folgenden Tabellen zeigen den hypothetischen Einfluss des Fremdwährungsrisikos von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten auf das Eigenkapital für 2017 und 2016, das durch die bedeutendsten Währungspaare per 31. Dezember des jeweiligen Jahres verursacht wurde. Für die Berechnungen wird die einjährige historische Volatilität per 31. Dezember für das relevante Währungspaar und Jahr benutzt. Der grösste Teil des theoretischen Einflusses auf das Eigenkapital ist das Resultat von Veränderungen des Marktwerts von derivativen Finanzinstrumenten, die als „Cash-Flow-Hedges“ von zukünftigen Geldflüssen in fremden Währungen klassiert sind.

Hypothetischer Einfluss des Fremdwährungsrisikos auf das Eigenkapital

in Mio. CHF

2017

Währungspaar

GBP/USD

USD/CHF

USD/MXN

EUR/USD

EUR/CHF

USD/INR

EUR/INR

Umfang des Risikos

50.2

–53.1

–30.9

34.3

–42.3

–27.8

–15.4

Volatilität

8.9%

7.1%

12.2%

7.3%

4.9%

4.4%

7.2%

Effekt im Eigenkapital, netto nach Steuern (Aufwertung)

3.1

–2.6

–2.6

1.7

–1.4

–0.9

–0.8

Effekt im Eigenkapital, netto nach Steuern (Abwertung)

–3.1

2.6

2.6

–1.7

1.4

0.9

0.8

in Mio. CHF

2016

Währungspaar

USD/MXN

GBP/USD

USD/CHF

USD/INR

EUR/USD

USD/BRL

EUR/CHF

Umfang des Risikos

–44.5

49.0

–42.1

–56.6

34.9

–15.1

–30.4

Volatilität

17.0%

14.1%

7.9%

5.1%

8.3%

18.4%

4.5%

Effekt im Eigenkapital, netto nach Steuern (Aufwertung)

–5.7

5.2

–2.5

–2.2

2.2

–2.1

–1.0

Effekt im Eigenkapital, netto nach Steuern (Abwertung)

5.7

–5.2

2.5

2.2

–2.2

2.1

1.0

(II) Preisrisiko

Der Konzern war am 31. Dezember 2017 keinen wesentlichen Preisrisiken durch Beteiligungspapiere ausgesetzt, die entweder als „Zur Veräusserung verfügbare finanzielle Vermögenswerte“ oder als „Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte“ geführt wurden.

(III) Zinssensitivität

Das Zinsrisiko des Konzerns ergibt sich aus verzinslichen Aktiven und Verbindlichkeiten. Variabel verzinsliche Aktiven und Verbindlichkeiten setzen den Konzern einem „Cash-Flow“-Zinsrisiko aus. Verzinsliche Aktiven und Verbindlichkeiten mit fixem Zinssatz, welche als „Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte“ geführt werden, setzen den Konzern dem „Fair Value“-Zinsrisiko aus. Das Zinsrisiko wird vom Konzern auf einer Nettobasis analysiert, und bei Bedarf werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt, um negative Auswirkungen auf den Zinsaufwand oder -ertrag zu limitieren. Gegenwärtig sind keine solchen Zinsderivate im Einsatz. Die langfristigen Finanzschulden bestehen hauptsächlich aus zwei Anleihen, bei welchen die Zinsen bis Verfall fixiert sind.

Die folgende Tabelle zeigt den hypothetischen Einfluss auf den Konzerngewinn nach Steuern aus einer Erhöhung/Verminderung des Marktzinssatzes um 100 Basispunkte und entsprechend verändertem Zinsertrag oder -aufwand für variabel verzinste Aktiven abzüglich Verbindlichkeiten. Im Falle des USD hätte eine Erhöhung der Zinsen einen negativen Effekt auf den Konzerngewinn, da die variabel verzinslichen Verbindlichkeiten die variabel verzinslichen Aktiven übertreffen. Für die übrigen wichtigsten Währungen CHF, EUR, CNY und INR hätte eine Erhöhung der Zinsen einen positiven Einfluss auf den Konzerngewinn, da in diesen Währungen die variabel verzinslichen Aktiven (hauptsächlich flüssige Mittel) die variabel verzinslichen Verbindlichkeiten übertreffen.

Hypothetischer Einfluss des Zinsrisikos auf die Erfolgsrechnung

in Mio. CHF

2017

Variabel verzinsliche Aktiven (netto)

Betrag

Sensitivität in Basispunkten

Effekt auf Gewinn nach Steuern

Zinserhöhung

Zinssenkung

USD

–150.1

100

–1.0

1.0

CHF

127.8

100

0.9

–0.9

CNY

49.9

100

0.3

–0.3

EUR

45.7

100

0.3

–0.3

INR

38.9

100

0.3

–0.3

in Mio. CHF

2016

Variabel verzinsliche Aktiven (netto)

Betrag

Sensitivität in Basispunkten

Effekt auf Gewinn nach Steuern

Zinserhöhung

Zinssenkung

USD

191.6

100

1.4

–1.4

EUR

43.0

100

0.3

–0.3

CNY

40.5

100

0.3

–0.3

CHF

36.5

100

0.3

–0.3

INR

23.3

100

0.2

–0.2

Falls der USD-Zinssatz 100 Basispunkte höher gewesen wäre und alle anderen Variablen konstant geblieben wären, so wäre der Konzerngewinn nach Steuern durch einen geringeren Zinsertrag per 31. De­zember 2017 um CHF 1.0 Mio. tiefer ausgefallen. Eine Zinssenkung im gleichen Umfang hätte einen entsprechenden positiven Einfluss gehabt. Im Vergleichsjahr 2016 hätte sich eine Erhöhung des USD-Zinssatzes um 100 Basispunkte positiv (CHF 1.4 Mio.) ausgewirkt, und eine Senkung hätte einen entsprechenden negativen Einfluss gehabt, weil damals die variabel verzinslichen Aktiven die Verbindlichkeiten überstiegen.

b) Kreditrisiko

Kreditrisiken entstehen durch liquide Mittel, derivative Finanzinstrumente und Bareinlagen bei Banken und anderen Finanzinstituten sowie durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber den Kunden. Das maximale Kreditrisiko pro Klasse von finanziellen Vermögenswerten wird in Anmerkung 6.3 offengelegt. Die als „Zur Veräusserung verfügbare finanzielle Vermögenswerte“ klassierten Aktienanlagen sind nicht dem Kreditrisiko ausgesetzt.

Das Kreditrisiko gegenüber Banken und anderen Finanzinstituten wird auf Konzernstufe überwacht und gesteuert. Dabei gilt generell, dass nur Institute mit einer guten Kreditqualität als Gegenpartei akzeptiert werden. Das gesamte Auftragsvolumen wird zudem unter mehreren Banken aufgeteilt, um das individuelle Risiko eines einzelnen Instituts zu reduzieren.

Für sämtliche Kunden mit grossen Auftragsvolumen wird eine individuelle Risikobeurteilung hinsichtlich der Kreditwürdigkeit unter Berücksichtigung von unabhängigen Ratings, der finanziellen Lage, von Erfahrungen mit dem Kunden sowie anderen Faktoren vorgenommen. Zudem werden Banksicherheiten und Akkreditive einverlangt. Auf das Kreditrisiko aus Forderungen für Lieferungen und Leistungen wird in Anmerkung 20 eingegangen.

c) Liquiditätsrisiko

Zu einer vorsichtigen Liquiditätsplanung gehören die ständige Verfügbarkeit genügend flüssiger Mittel, die Möglichkeit der Finanzierung über angemessene Kreditlinien und die Fähigkeit, Marktpositionen zu schliessen. Um den variierenden Bedürfnissen der Geschäftstätigkeiten gerecht zu werden, unterhält das Group Treasury bestätigte Kreditlinien, auf die jederzeit zurückgegriffen werden kann.

Die Konzernleitung überwacht die künftigen Liquiditätsreserven auf der Basis der erwarteten Mittelflüsse gemäss fortlaufenden konzernweiten Cash-Flow-Prognosen. Im Berichtsjahr wurde die syndizierte Kreditlinie über CHF 500 Mio. bis ins Jahr 2022 verlängert, indem die zweite der zwei einjährigen Verlängerungsoptionen ausgeübt wurde. Bei Bedarf wird eine allfällige Finanzierung spezieller Bedürfnisse von Fall zu Fall betrachtet.

Die folgende Tabelle zeigt die Geldabflüsse aus den Finanzverbindlichkeiten. Die Einteilung in Fälligkeitsprofile basiert auf der zum Bilanzstichtag verbleibenden Restlaufzeit. Die in der Tabelle abgebildeten Werte entsprechen den vertraglich vereinbarten und undiskontierten Geldflüssen, umgerechnet zu den entsprechenden Jahresendkursen. Die Finanzschulden enthalten den Kontraktwert sowie die Zinszahlungen.

Fälligkeitsprofil der Finanzschulden

in Mio. CHF

2017

 

Buchwert

<1 Jahr

1–2 Jahre

3–5 Jahre

>5 Jahre

Total

Finanzschulden

713.8

263.8

4.1

336.0

129.8

733.7

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

433.8

433.8

433.8

Übrige lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten (mit derivativen Verbindlichkeiten)

88.7

71.1

16.8

0.5

0.3

88.7

in Mio. CHF

2016

 

Buchwert

<1 Jahr

1–2 Jahre

3–5 Jahre

>5 Jahre

Total

Finanzschulden

465.4

10.1

8.7

9.3

454.0

482.1

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

379.3

379.3

379.3

Übrige lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten

63.8

53.4

9.2

1.2

63.8

6.2 Kapital-Risikomanagement

Die Hauptziele des Konzerns im Bereich des Kapitalmanagements sind das Sicherstellen des Fortbestandes des Konzerns, um zusätzlichen Wert für die Aktionäre und Stakeholder zu schaffen, und eine optimale Kapitalstruktur zur Senkung der Kapitalkosten. Dazu soll ein Kreditrating im Bereich Investmentgrade beibehalten werden.

Um eine Veränderung in der Kapitalstruktur zu bewirken, hat der Konzern die Möglichkeit, die Höhe der Dividendenzahlungen anzupassen, Kapital an die Aktionäre zurückzubezahlen, neue Aktien auszugeben oder Anlagen zu verkaufen, um die Verbindlichkeiten zu reduzieren.

Die folgende Tabelle zeigt das Nettofinanzschulden/EBITDA Verhältnis für den 31. Dezember 2017 und 2016. Die Erhöhung der Nettofinanzschuld während des Berichtsjahres ist hauptsächlich auf die im Berichtsjahr getätigten Akquisitionen zurückzuführen.

Nettofinanzschulden/EBITDA Verhältnis

in Mio. CHF

2017

2016

Nettofinanzschulden

–225.0

–35.9

EBITDA

277.4

250.5

Nettofinanzschulden/EBITDA

0.81

0.14

Eine weitere für den Konzern wichtige Kennzahl ist das Verhältnis von Fremdkapital zu Eigenkapital (Gea­ring). Dieses Verhältnis wird berechnet, indem die gesamten Finanzschulden durch das den Aktionären der Sulzer AG zustehende Eigenkapital dividiert werden. Das in der Bilanz ausgewiesene Eigenkapital entspricht auch dem kontrollierten Eigenkapital.

Der Anstieg des Gearing Ratio im Jahr 2017 resultiert hauptsächlich aus der Erhöhung der Finanzschulden.

Die folgende Tabelle zeigt das Verhältnis von Fremd- zu Eigenkapital per 31. Dezember 2017:

Gearing Ratio

in Mio. CHF

2017

2016

Finanzschulden

713.8

465.4

Eigenkapital, den Aktionären der Sulzer AG zustehend

1’680.1

1’581.2

Finanzschulden/Eigenkapital (Gearing)

0.42

0.29

6.3 Schätzung der Marktwerte

Die folgenden Tabellen präsentieren die Buch- und die Marktwerte (Fair Values) der per 31. Dezember 2017 und 2016 gehaltenen finanziellen Aktiven und Passiven. Für finanzielle Aktiven oder Passiven, die nicht zum Marktwert in der Bilanz bewertet werden und bei denen der Markt- ungefähr dem Buchwert entspricht, erfolgen in der Tabelle keine weiteren Angaben zum Marktwert.

Die Marktwerte werden basierend auf den für die Bewertung verwendeten Daten in drei Levels der Fair Value Hierarchie wie folgt kategorisiert:

Marktwerte von Finanzinstrumenten, die wie die ausstehenden Anleihen an Märkten aktiv gehandelt werden, basieren auf Börsenkursen am Bilanzstichtag. Solche Finanzinstrumente sind unter Level 1 aufgeführt.

Die in Level 2 aufgeführten Marktwerte werden mit Bewertungsmodellen wie „Discounted-Cash-Flow-Analysen“, Optionspreismodellen oder mit Bezugnahme auf vergleichbare Instrumente berechnet. Dabei wird weitestgehend auf observierbare Marktkonditionen zum Zeitpunkt des jeweiligen Bewertungsstichtages abgestellt. Devisen- und andere Terminkontrakte werden anhand der vom Markt gestellten Terminkurse zum Bilanzstichtag bewertet.

Die Marktwerte, welche auf nicht beobachtbarem Input basieren, werden in Level 3 der Fair Value Hierarchie aufgeführt. Dies bezieht sich hauptsächlich auf bedingte Kaufpreiszahlungen im Zusammenhang mit Akquisitionen.

Bedingte Kaufpreiszahlungen sind abhängig von der Vertragserfüllung in definierten Bereichen, hauptsächlich mit Bezug auf „Earn-out Klauseln“ oder auf Technologietransfers. Weitere Informationen zu bedingten Kaufpreiszahlungen sind in Anmerkung 4 aufgeführt.

Schätzung der Marktwerte

in Mio. CHF

31. Dezember 2017

 

Anmerkung

Buchwert

Marktwert

Level 1

Level 2

Level 3

Zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte

 

 

 

 

 

 

Derivative Aktiven – langfristig

28

0.2

0.2

0.2

Derivative Aktiven – kurzfristig

21, 28

7.3

7.3

7.3

Total zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte

 

7.5

7.5

7.5

 

 

 

 

 

 

 

Nicht zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte

 

 

 

 

 

 

Darlehen und Forderungen

17

9.4

 

 

 

 

Zur Veräusserung verfügbare finanzielle Vermögenswerte

17

4.2

 

 

 

 

Langfristige Forderungen (ohne langfristige derivative Aktiven)

 

8.6

 

 

 

 

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

20

901.8

 

 

 

 

Sonstige Forderungen (ohne kurzfristige derivative Aktiven und Steuerguthaben)

21

27.0

 

 

 

 

Flüssige Mittel

22

488.8

 

 

 

 

Total nicht zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte

 

1’439.8

 

 

 

 

 

 

 

Zum Fair Value bewertete finanzielle Verbindlichkeiten

 

 

 

 

 

 

Derivative Passiven – kurzfristig

27, 28

6.8

6.8

6.8

Bedingte Kaufpreisverpflichtung

4

5.1

5.1

5.1

Verbindlichkeiten aus Verkaufsoption

4

14.6

14.6

14.6

Total zum Fair Value bewertete finanzielle Verbindlichkeiten

 

26.5

26.5

6.8

19.7

 

 

 

 

 

 

 

Nicht zum Fair Value bewertete finanzielle Verbindlichkeiten

 

 

 

 

 

 

Ausstehende Anleihen

25

450.4

456.0

456.0

Übrige langfristige Finanzschulden

25

8.3

 

 

 

 

Übrige kurzfristige Finanzschulden und Bankdarlehen

25

255.1

 

 

 

 

Übrige langfristige Verbindlichkeiten (ohne Verbindlichkeiten aus Verkaufsoption)

 

3.0

 

 

 

 

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

 

433.8

 

 

 

 

Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten (ohne kurzfristige derivative Verbindlichkeiten, Steuerverbindlichkeiten und bedingte Kaufpreisanpassungen)

 

23.9

 

 

 

 

Total nicht zum Fair Value bewertete finanzielle Verbindlichkeiten

 

1’174.5

456.0

456.0

Schätzung der Marktwerte

in Mio. CHF

31. Dezember 2016

 

Anmerkung

Buchwert

Marktwert

Level 1

Level 2

Level 3

Zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte

 

 

 

 

 

 

Derivative Aktiven – kurzfristig

21, 28

6.6

6.6

6.6

Total zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte

 

6.6

6.6

6.6

 

 

 

 

 

 

 

Nicht zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte

 

 

 

 

 

 

Darlehen und Forderungen

17

8.6

 

 

 

 

Zur Veräusserung verfügbare finanzielle Vermögenswerte

17

4.5

 

 

 

 

Langfristige Forderungen (ohne langfristige derivative Aktiven)

 

7.0

 

 

 

 

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

20

883.2

 

 

 

 

Sonstige Forderungen (ohne kurzfristige derivative Aktiven)

21

82.9

 

 

 

 

Flüssige Mittel

22

429.5

 

 

 

 

Total nicht zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte

 

1’415.7

 

 

 

 

 

 

 

Zum Fair Value bewertete finanzielle Verbindlichkeiten

 

 

 

 

 

 

Derivative Passiven – langfristig

28

0.2

0.2

0.2

Derivative Passiven – kurzfristig

27, 28

9.2

9.2

9.2

Bedingte Kaufpreisverpflichtung

4

9.5

9.5

9.5

Total zum Fair Value bewertete finanzielle Verbindlichkeiten

 

18.9

18.9

9.4

9.5

 

 

 

 

 

 

 

Nicht zum Fair Value bewertete finanzielle Verbindlichkeiten

 

 

 

 

 

 

Ausstehende Anleihen

25

450.4

452.9

452.9

Übrige langfristige Finanzschulden

25

7.9

 

 

 

 

Übrige kurzfristige Finanzschulden und Bankdarlehen

25

7.1

 

 

 

 

Übrige langfristige Verbindlichkeiten (ohne langfristige derivative Verbindlichkeiten)

 

10.2

 

 

 

 

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

 

379.3

 

 

 

 

Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten (ohne kurzfristige derivative Verbindlichkeiten)

27

44.2

 

 

 

 

Total nicht zum Fair Value bewertete finanzielle Verbindlichkeiten

 

899.1

452.9

452.9

7 Risikomanagementprozess

Sulzer verfügt über ein integriertes Risikomanagementsystem, das unter laufender Prüfung steht, um es weiter zu verbessern. Ein definierter Risikomanagementprozess und vier Instrumente (Risikoliste, Risikoprofil, Risikobeschreibungsformular, Risikobewältigungsformular) dienen dazu, sämtliche Schlüsselrisiken zu beurteilen und zu bearbeiten, Massnahmen der Risikofinanzierung sowie des Risikotransfers einzuführen und aufrechtzuerhalten, Ergebnisse zu beurteilen und notwendige Korrekturmassnahmen einzuleiten. Um die organisatorischen Anpassungen zu einer mehr marktorientierten Ausrichtung der Organisation auch im Risikomanagementprozess abzubilden, wurden Prozessänderungen vorgenommen. Schlüsselrisiken werden auf Geschäftseinheitsebene bewertet und auf Konzernstufe konsolidiert. Auf Geschäftseinheitsebene werden zusammen mit den Divisionen und den Konzernfunktionen die jeweiligen Risikoprofile erstellt und die entsprechenden Risikobewältigungsformulare jährlich vervollständigt beziehungsweise aktualisiert. Diese Risikobewältigungsformulare identifizieren spezifische Gefährdungspotenziale und entsprechende Risikoziele, führen Risikobewältigungsmassnahmen auf, beurteilen deren Wirksamkeit, legen (wo erforderlich) zusätzliche und alternative Massnahmen fest und bestimmen Verantwortlichkeit und Zeitrahmen für die Durchführung dieser Massnahmen. Die Risikoprofile der Geschäftseinheiten werden auf Konzernstufe beurteilt und die Schlüsselrisiken aller Divisionen in einem konsolidierten Risikoprofil zusammengefasst. Der Leiter Risk Management informiert den Prüfungsausschuss mindestens einmal jährlich über die bestehenden Risiken und die entsprechenden Massnahmen sowie über die Fortschritte in der Erreichung der wesentlichen Risikoziele. Die Beurteilung des Risikomanagementprozesses ist Bestandteil der im internen Revisionsreglement (Audit Charter) festgelegten Prüfvorgaben für die Konzernrevision.

8 Personalaufwand

in Mio. CHF

2017

2016

Löhne und Gehälter

853.1

795.8

Aufwand für beitragsorientierte Vorsorgepläne

25.7

30.1

Aufwand / (Ertrag) für leistungsorientierte Vorsorgepläne

18.7

–16.6

Kosten für aktienbasierte Vergütung

10.8

7.5

Sozialversicherungskosten

137.2

126.7

Übriger Personalaufwand

32.7

27.6

Total Personalaufwand

1’078.2

971.1

Anpassungen der Vorsorgepläne in der Schweiz im Jahr 2016 hatten einen positiven Effekt von CHF 35.4 Mio. in der Erfolgsrechnung und wurden als Reduktion des Aufwandes für leistungsorientierte Vorsorgepläne erfasst. In 2017 gab es keine vergleichbaren Effekte.

9 Vorsorgepläne

Bei den aktiven Versicherten entsprechen die Vorsorgeverpflichtungen dem Barwert der am Stichtag erworbenen Vorsorgeleistungen unter Einrechnung der künftigen Lohn- und Rentenerhöhungen sowie der Austrittswahrscheinlichkeiten (berechnet nach der Projected Unit Credit Method). Die Vorsorgeverpflichtung der Rentenbezüger ergibt sich als Barwert der laufenden Renten unter Berücksichtigung der künftigen Rentenerhöhungen.

 

2017

in Mio. CHF

Pläne mit Vermögen Schweiz

Pläne mit Vermögen Grossbritannien

Pläne mit Vermögen USA

Pläne mit Vermögen Übrige

Pläne ohne Vermögen

Total

Zusammensetzung des in der Bilanz erfassten Betrags am 31. Dezember

 

 

 

 

 

 

Barwert der finanzierten Verpflichtungen

–1’218.3

–634.4

–65.4

–79.5

–1’997.6

Planvermögen zu Marktwerten

1’210.6

502.3

45.9

65.5

1’824.3

Überdeckung / (Unterdeckung)

–7.7

–132.1

–19.5

–14.0

–173.3

Barwert der nicht finanzierten Verpflichtungen

–50.9

–50.9

Nicht erfasste Überdeckung

–1.6

–1.6

In der Bilanz erfassten Aktiven / (Passiven)

–9.3

–132.1

–19.5

–14.0

–50.9

–225.8

– davon als Verpflichtung aus Vorsorgeplänen

–22.5

–132.1

–19.5

–14.1

–50.9

–239.1

– davon als aktive Abgrenzung

13.2

0.1

13.3

 

2016

in Mio. CHF

Pläne mit Vermögen Schweiz

Pläne mit Vermögen Grossbritannien

Pläne mit Vermögen USA

Pläne mit Vermögen Übrige

Pläne ohne Vermögen

Total

Zusammensetzung des in der Bilanz erfassten Betrags am 31. Dezember

 

 

 

 

 

 

Barwert der finanzierten Verpflichtungen

–1’271.2

–666.2

–64.9

–62.2

–2’064.5

Planvermögen zu Marktwerten

1’213.4

479.7

42.8

47.4

1’783.3

Überdeckung / (Unterdeckung)

–57.8

–186.5

–22.1

–14.8

–281.2

Barwert der nicht finanzierten Verpflichtungen

–46.4

–46.4

Nicht erfasste Überdeckung

–2.2

–0.1

–2.3

In der Bilanz erfassten Aktiven / (Passiven)

–60.0

–186.5

–22.1

–14.9

–46.4

–329.9

– davon als Verpflichtung aus Vorsorgeplänen

–69.6

–186.5

–22.1

–15.0

–46.4

–339.6

– davon als aktive Abgrenzung

9.6

0.1

9.7

Sulzer verfügt über leistungsorientierte Vorsorgepläne mit Vermögen in der Schweiz, Grossbritannien, Irland und den USA. Pläne ohne Vermögen betreffen grösstenteils die Pläne in Deutschland. Die Pläne sind versicherungsmathematischen Risiken ausgesetzt, wie zum Beispiel Langlebigkeits-, Wechselkurs-, Zins- und im Fall der finanzierten Pläne Markt- respektive Investitionsrisiko.

In der Schweiz leistet Sulzer einen Beitrag zu zwei Vorsorgeplänen, die über zwei verschiedene Vorsorgeeinrichtungen finanziert werden. Dabei handelt es sich um einen Basisplan für alle Mitarbeitenden sowie einen zusätzlichen Plan für Mitarbeitende, deren Saläre eine bestimmte Grenze überschreiten. Beide Pläne stellen Leistungen bereit, die von den Altersguthaben zum Zeitpunkt der Pensionierung abhängen. Sie beinhalten bestimmte gesetzliche Sicherheiten wie eine Mindestverzinsung der Pensionseinlagen (Kapitalertrag) und garantierte Umrechnungssätze der Altersguthaben in jährliche Zahlungen zum Zeitpunkt der Pensionierung. Zusätzlich bieten die Pläne Leistungen im Todesfall und Invalidenrenten. Bei den beiden Vorsorgeplänen handelt es sich um gemeinschaftlich verwaltete Pensionspläne, die für die Sulzer Gesellschaften und auch nicht verbundene Unternehmen betrieben werden. Im Falle einer wesentlichen Unterdeckung regeln die Statuten der Vorsorgeeinrichtungen mögliche Massnahmen, wie z. B. eine Erhöhung der Beiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern oder eine tiefere Verzinsung der Altersguthaben, um die Unterdeckung zu beseitigen. Die Vorsorgeeinrichtungen sind rechtlich getrennt vom Unternehmen. Die grosse Mehrheit der aktiven Beteiligten in den beiden Vorsorgeeinrichtungen ist bei Firmen angestellt, die nicht zum Unternehmen gehören. Der Stiftungsrat für den Basisplan besteht aus je zehn Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern der beteiligten Firmen. Der durchschnittliche Diskontsatz ist in 2017 gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben. Die Reduktion von aktiven Versicherten und Rentnern hat zu einer niedrigeren Pensionsverpflichtung in 2017 geführt. Trotz der Abnahme von aktiven Versicherten und Rentnern ist das Planvermögen aufgrund der guten Ertragslage stabil geblieben. In der Erfolgsrechnung wurde 2017 ein Aufwand von CHF 15.3 Mio. (2016: Ertrag von CHF 17.9 Mio.,  aufgrund der Anpassungen von Vorsorgeplänen) ausgewiesen. Der Stiftungsrat der Schweizer Pläne hat im Juni 2016 eine Reduktion des Umwandlungssatzes zur Berechnung des Altersguthabens um 1.0 Prozentpunkte über vier Jahre, beginnend am 1. Januar 2018, beschlossen. Die Plananpassungen, die als nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand ausgewiesen werden, hatten einen positiven Ergebnisbeitrag von CHF 35.4 Mio. in der Erfolgsrechnung 2016.

In Grossbritannien hat Sulzer die zwei leistungsorientierten Vorsorgepläne in einen Plan zusammengeführt. Der Personalvorsorgeplan ist ein gehaltsbasierter Plan, dessen Erträge mit den Gehältern per Renteneintritt oder bei vorzeitigem Austritt verknüpft sind. Der Plan ist für Neueintritte geschlossen. Der Plan wird von sechs Treuhändern verwaltet, die den Verwaltungsausschuss bilden. An dem Plan sind mehrere Gesellschaften beteiligt mit Sulzer (UK) Holding als Stifterfirma. Der Diskontsatz war mit 2.5% stabil auf dem Vorjahresniveau. Die Netto-Pensionsverpflichtung reduzierte sich von CHF 186.5 Mio. in 2016 auf CHF 132.1 Mio. in 2017, aufgrund von versicherungsmathematischen finanziellen und demografischen Annahmen. Der Gesamtaufwand in der Erfolgsrechnung betrug in 2017 CHF 5.1 Mio. gegenüber CHF 4.0 Mio. in 2016.

In den USA existieren beitragsfreie, leistungsorientierte Pensionspläne. Die gehaltsbasierten Pläne bieten Leistungen, die die Dienstjahre und die Vergütung der Angestellten zugrunde legen, gemittelt über die fünf höchsten aufeinanderfolgenden Jahre, die der Pensionierung vorangehen. Die Leistungen aus Plänen, die auf Stundenlöhnen basieren, werden auf Dienstjahre und einen auf US-Dollar basierenden, pauschalen Leistungsmultiplikator bezogen. Alle Pläne wurden für Neueintritte geschlossen. 2017 wurde ein Aufwand von CHF 0.9 Mio. in der Erfolgsrechnung erfasst (2016: CHF 0.9 Mio.). Der Diskontsatz reduzierte sich von 4.0% im Vorjahr auf 3.6% in 2017. Der in der Gesamtergebnisrechnung erfasste Betrag war CHF –1.1 Mio. (2016: CHF –0.6 Mio.).

In Deutschland unterhält Sulzer eine Reihe unterschiedlicher leistungsorientierter Vorsorgepläne. Der Grossteil dieser Pläne ist ungedeckt und Leistungen werden bei Fälligkeit unmittelbar vom Arbeitgeber an den Leistungsberechtigten gezahlt. Alle leistungsorientierten Vorsorgepläne sind geschlossen für neu Eintretende und ein neuer, beitragsorientierter Vorsorgeplan für alle Mitarbeitenden wurde 2007 eingeführt. Die Leistungen aus den beitragsorientierten Vorsorgeplänen werden jedoch gegen die Bezüge aus den leistungsorientierten Plänen verrechnet. Die verschiedenen leistungsorientierten Vorsorgepläne bieten Altersrenten, Invalidenrenten und Hinterbliebenenrenten.

Vorsorgepläne

in Mio. CHF

2017

2016

Entwicklung nicht erfasster Überdeckung

 

 

Anpassung der nicht erfassten Überdeckung per 1. Januar

–2.3

–1.3

Änderung der nicht erfassten Überdeckung ausser Zinsertrag / (-aufwand)

0.7

–1.0

Anpassung der nicht erfassten Überdeckung per 31. Dezember

–1.6

–2.3

 

 

 

Entwicklung der in der Bilanz erfassten Aktiven / (Passiven)

 

 

Erfasste Aktiven / (Passiven) per 1. Januar

–329.9

–285.2

In der Erfolgsrechnung erfasster Personalvorsorgeertrag / (Personalvorsorgeaufwand)

–25.7

9.8

In der Gesamtergebnisrechnung erfasster Personalvorsorgeertrag / (Personalvorsorgeaufwand)

113.6

–98.2

Arbeitgeberbeiträge

29.8

28.3

Zugang aufgrund von Unternehmenszusammenschluss

–2.7

–7.0

Währungsumrechnungsdifferenzen

–10.9

22.4

Erfasste Aktiven / (Passiven) per 31. Dezember

–225.8

–329.9

 

 

 

Bestandteile der Pensionskosten in der Erfolgsrechnung

 

 

Laufender Dienstzeitaufwand (Arbeitgeber)

–18.2

–20.8

Zinsaufwand

–27.4

–33.5

Zinsertrag aus dem Planvermögen

20.4

26.7

Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand

–0.1

37.6

Auswirkungen aus Plankürzungen und Abgeltung

0.2

0.4

Sonstige Verwaltungskosten

–0.6

–0.6

In der Erfolgsrechnung erfasster Aufwand

–25.7

9.8

– davon im Personalaufwand

–18.7

16.6

– davon im Finanzergebnis

–7.0

–6.8

 

 

 

Bestandteile der Pensionskosten in der Gesamtergebnisrechnung

 

 

Versicherungsmathematischer Gewinn / (Verlust) auf dem Barwert der Verpflichtungen

29.4

–202.5

Ertrag aus dem Planvermögen exkl. Zinsergebnis

83.4

104.9

Änderung aufgrund der nicht erfassten Überdeckung exkl. Zinsaufwand / (-ertrag)

0.7

–1.0

Ertrag aus Rückerstattungsrecht ausser Zinsertrag

0.1

0.4

Aufwand für Pensionspläne in der Gesamtergebnisrechnung 1)

113.6

–98.2

1) Der Steuereffekt auf dem in der Gesamtergebnisrechnung erfassten Aufwand beträgt CHF –21.8 Mio. (2016: CHF 16.1 Mio.).

Vorsorgepläne

in Mio. CHF

2017

2016

Entwicklung des Barwerts der Verpflichtungen

 

 

Barwert der Verpflichtungen am 1. Januar

–2’110.9

–2’088.5

Zinsaufwand

–27.4

–33.5

Laufender Dienstzeitaufwand (Arbeitgeber)

–18.2

–20.8

Arbeitnehmerbeiträge

–9.7

–9.0

Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand

–0.1

37.6

Ein-/ausbezahlte Leistungen

139.7

128.2

Auswirkungen aus Plankürzungen und Abgeltung

0.2

2.6

Zugang aufgrund von Unternehmenszusammenschluss

–13.5

–20.0

Sonstige Verwaltungskosten

–0.6

–0.6

Versicherungsmathematischer Gewinn / (Verlust) auf den Verpflichtungen

29.4

–202.5

Währungsumrechnungsdifferenzen

–37.4

95.6

Barwert der Verpflichtungen am 31. Dezember 1)

–2’048.5

–2’110.9

 

 

 

Entwicklung des Planvermögens

 

 

Wert des Planvermögens am 1. Januar

1’783.3

1’804.6

Zinsertrag aus dem Planvermögen

20.4

26.7

Arbeitgeberbeiträge

29.8

28.3

Arbeitnehmerbeiträge

9.7

9.0

Ein-/ausbezahlte Leistungen

–139.7

–128.0

Auswirkungen aus Plankürzungen und Abgeltung

–0.2

–2.2

Zugang aufgrund von Unternehmenszusammenschluss

10.8

13.0

Ertrag aus dem Planvermögen exkl. Zinsergebnis

83.4

104.9

Währungsumrechnungsdifferenzen

26.8

–73.0

Marktwert des Planvermögens am 31. Dezember

1’824.3

1’783.3

 

 

 

Planvermögen zu quotierten Marktpreisen

 

 

Flüssige Mittel

94.5

134.6

Aktieninstrumente Dritte

623.0

598.6

Schuldverschreibungen Dritte

513.4

526.6

Immobilien Fonds

32.7

30.0

Investment Fonds

3.4

4.0

Sonstige Anlagen

76.3

38.3

Planvermögen zu quotierten Marktpreisen 31. Dezember

1’343.3

1’332.1

 

 

 

Planvermögen zu nicht quotierten Marktpreisen

 

 

Immobilien, genutzt oder im Besitz von Dritten

272.0

267.0

Sonstige Anlagen

209.0

184.2

Planvermögen zu nicht quotierten Marktpreisen 31. Dezember

481.0

451.2

 

 

 

Beitragsschätzung für das kommende Geschäftsjahr

 

 

Arbeitgeberbeiträge

26.0

25.0

1) Der Barwert der Verpflichtungen 2017 enthält sowohl die finanzierten Verpflichtungen (CHF 1’997.6 Mio.), als auch die nicht finanzierten Verpflichtungen (CHF 50.9 Mio.).

Vorsorgepläne

in Mio. CHF

2017

2016

Bestandteile der Vorsorgeverpflichtungen, aufgeteilt

 

 

Barwert der Verpflichtung für aktive Mitglieder

–354.7

–334.8

Barwert der Verpflichtung für Rentner

–1’325.0

–1’367.9

Barwert der Verpflichtung für mögliche Mitglieder

–368.8

–408.2

Bestand der Verpflichtungen per 31. Dezember

–2’048.5

–2’110.9

 

 

 

Bestandteile versicherungmathematischer Gewinn / (Verlust) auf den Verpflichtungen

 

 

Versicherungsmathematischer Gewinn / (Verlust) aufgrund finanzieller Annahmen

–7.1

–158.0

Versicherungsmathematischer Gewinn / (Verlust) aufgrund demografischer Annahmen

19.6

–27.5

Versicherungsmathematischer Gewinn / (Verlust) aufgrund Erfahrungswerten

16.9

–17.0

Total versicherungsmathematischer Gewinn/(Verlust) auf dem Barwert der Verpflichtungen

29.4

–202.5

 

 

 

Bestandteile des verfügbaren wirtschaftlichen Nutzens

 

 

Wirtschaftlicher Nutzen in Form einer Reduktion zukünftiger Beiträge

453.9

343.1

Total verfügbarer wirtschaftlicher Nutzen

453.9

343.1

 

 

 

Fälligkeitsprofil der Vorsorgeverpflichtungen

 

 

Gewichtete durchschnittliche Fälligkeit der Vorsorgeverpflichtung in Jahren

13.8

13.5

Da der Barwert der Pensionsverpflichtungen für Pläne aus der Schweiz und Grossbritannien mehr als 91% der Gruppe repräsentiert (2016: 94%), werden die nachfolgenden wichtigen versicherungsmathematischen Annahmen nur für diese beiden Länder gezeigt:

 

2017

2016

Wichtigste versicherungsmathematische Annahmen am 31. Dezember

Pläne mit Vermögen Schweiz

Pläne mit Vermögen Grossbritannien

Pläne mit Vermögen Schweiz

Pläne mit Vermögen Grossbritannien

Abzinsungssatz für aktive Mitarbeiter

0.7%

2.5%

0.8%

2.5%

Abzinsungssatz für Rentner

0.4%

2.5%

0.4%

2.5%

Erwartete Lohnerhöhungen

1.0%

0.0%

1.0%

0.0%

Erwartete Rentenerhöhungen

0.0%

2.5%

0.0%

2.5%

Lebenserwartung im Pensionsalter (Männer/Frauen) in Jahren

23/25

22/24

22/24

22/24

in Mio. CHF

2017

2016

Sensitivitätsanalyse

 

 

Abzinsungssatz –0.25%

–71.7

–75.6

Abzinsungssatz +0.25%

67.5

71.0

Erwartete Lohnentwicklung –0.25%

3.1

3.7

Erwartete Lohnentwicklung +0.25%

–3.2

–3.8

Lebenserwartung –1 Jahr

105.5

113.4

Lebenserwartung +1 Jahr

–104.2

–111.7

10 Forschungs- und Entwicklungskosten

Eine Aufstellung der Forschungs- und Entwicklungskosten nach Divisionen ist in der nachfolgenden Tabelle ersichtlich:

in Mio. CHF

2017

2016 1)

Pumps Equipment

39.0

30.8

Rotating Equipment Services

1.4

3.0

Chemtech

16.3

17.2

Applicator Systems

23.8

20.3

Übrige

0.5

0.1

Total

81.0

71.4

1) Angepasste Zahlen gemäss der neuen Organisationsstruktur, in Kraft seit dem 1. Januar 2017.

11 Übrige betriebliche Erlöse und Kosten

in Mio. CHF

2017

2016

Erlöse aus der Auflösung von Kaufpreisanpassungen

2.6

4.8

Erfolg aus Verkauf von Anlagevermögen

4.6

3.1

Betriebliche Währungsgewinne, netto

1.3

4.1

Sonstige betriebliche Erlöse

13.7

11.4

Total übrige betriebliche Erlöse

22.2

23.4

Restrukturierungskosten

–21.7

–57.0

Wertminderungen von immateriellen Anlagen und Sachanlagen

–15.4

–18.4

Kosten aus Fusions- und Akquisitionsaktivitäten

–4.1

–5.0

Verlust aus Abgang von Anlagevermögen

–0.2

–1.9

Total übrige betriebliche Kosten

–41.4

–82.3

 

 

 

Total übrige betriebliche Erlöse und Kosten, netto

–19.2

–58.9

Im Jahr 2017 wurde die Erreichbarkeit der vereinbarten Earn-out-Ziele zu den bedingten Kaufpreisverpflichtungen neu eingeschätzt. Aus der Neubewertung resultiert ein Ertrag von CHF 2.6 Mio. (2016: CHF 4.8 Mio.).

Übrige betriebliche Erträge beinhalten Erträge aus Rechtsfällen, Zuwendungen und Prämienanreize der öffentlichen Hand und Weiterverrechnungen an Dritte, welche nicht als Umsatz gegenüber dem Kunden einzustufen sind.

Sulzer hat im Rahmen des Sulzer Full Potential-Programms (SFP) mehrere Massnahmen zur Anpassung der globalen Produktionskapazitäten und zur Straffung der Organisationsstruktur ergriffen. In 2017 hat Sulzer Restrukturierungskosten von CHF 21.7 Mio. (2016: CHF 57.0 Mio.) in der Erfolgsrechnung erfasst. Der Restrukturierungsaufwand bezieht sich vorwiegend auf Massnahmen, welche in Frankreich, China, Brasilien, der Schweiz und Irland eingeleitet wurden. Des Weiteren wurden Wertminderungstests zu den betroffenen Maschinen und Gebäuden durchgeführt. Diese führten zu Wertminderungen von CHF 15.4 Mio. (2016: CHF 18.4 Mio.). Für weitere Details siehe Anmerkung 15.

Die funktionale Verteilung der Restrukturierungskosten und Wertminderungen ist wie folgt:
Gestehungskosten der verkauften Produkte CHF –20.0 Mio. (2016: CHF –52.7 Mio.), Verkaufs- und Vertriebskosten CHF –3.7 Mio. (2016: CHF –2.9 Mio.) und Verwaltungskosten CHF –13.4 Mio. (2016: CHF –19.8 Mio.).

12 Finanzergebnis

in Mio. CHF

2017

2016

Zins- und Wertschriftenertrag

4.1

5.2

Total Zins- und Wertschriftenertrag

4.1

5.2

Zinsaufwand

–8.2

–10.6

Verzinsung von Vorsorgeplänen

–7.0

–6.8

Total Zinsaufwand

–15.2

–17.4

Netto Zinsaufwand

–11.1

–12.2

 

 

 

Erfolg aus Beteiligungen und übrigen Finanzanlagen

0.8

0.1

Marktwertveränderungen

1.2

2.0

Übriger Finanzaufwand

–1.2

–1.6

Währungsverluste (netto)

–0.5

–7.6

Total übriges Finanzergebnis

0.3

–7.1

 

 

 

Total Finanzergebnis

–10.8

–19.3

– davon aus „Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte“

1.2

2.0

– davon aus „Darlehen und Forderungen“

2.4

–4.0

– davon aus „Finanzschulden“

–8.2

–10.6

– davon aus „Beteiligungen“

0.8

0.1

– davon aus „Vorsorgeplänen“

–7.0

–6.8

Der Ertrag aus Zinsen und Wertschriften hat sich im Vergleich zu 2016 vermindert, während der Zinsaufwand ebenfalls reduziert wurde. Der Rückgang ist hauptsächlich auf die verminderten Zinskosten der am 11. Juli 2016 neu ausgegebenen Anleihen über total CHF 450 Mio. zurückzuführen, welche die fällige Anleihe über CHF 500 Mio. ersetzt hat. So konnte der Zinsaufwand für Anleihen im Berichtsjahr auf CHF 2.2 Mio. von CHF 7.4 Mio. im Vergleichsjahr gesenkt werden. Dafür hat sich durch die insgesamt höhere Verschuldung der Zinsaufwand für die übrigen Finanzschulden von CHF 3.2 Mio. im Jahr 2016 auf CHF 6.0 Mio. im Jahr 2017 erhöht. Die „Marktwertveränderungen“ beinhalten grösstenteils die Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten, welche als „Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte“ klassifiziert sind und als Absicherungsinstrumente für Fremdwährungsrisiken gehalten werden.

13 Ertragssteuern

in Mio. CHF

2017

2016

Laufende Ertragssteuern

–55.4

–54.3

Latente Ertragssteuern

17.2

19.2

Total Ertragssteuern

–38.2

–35.1

Der gewichtete Durchschnittssteuersatz ergibt sich aus der Anwendung der statutarischen Landessteuersätze im Verhältnis zum Gewinn vor Steuern pro Gesellschaft. Da der Konzern in unterschiedlichen Ländern tätig ist, kann sich der gewichtete Durchschnittssteuersatz von Jahr zu Jahr in Abhängigkeit der Gewinne pro Land und allfälliger Veränderungen der anwendbaren Steuersätze verändern.

Überleitung Ertragssteuern

in Mio. CHF

2017

2016

Gewinn vor Ertragssteuern

125.4

95.2

Gewichteter Durchschnittssteuersatz

22.8%

23.1%

Steuern zum gewichteten Durchschnittssteuersatz

–28.6

–22.0

Effekt abweichender Ertragssteuersätze

6.1

3.4

Effekt aus steuerlichen Verlustvorträgen und Veränderungen von latenten Steuerforderungen

–4.6

–6.0

Steuerlich nicht anerkannte Aufwendungen

–4.3

–4.0

Effekt aus Steuersatz- und Steuergesetzänderungen

–4.8

–1.9

Periodenfremde Einflüsse und Übriges

–2.0

–4.6

Total Ertragssteuern

–38.2

–35.1

Konzernsteuerquote

30.5%

36.9%

Die Konzernsteuerquote für 2017 beträgt 30.5% (2016: 36.9%) und ist beeinflusst durch die Steuerreform in den Vereinigten Staaten und Restrukturierungsaufwendungen in China, gegen welche keine Steuergutschrift gebucht werden konnte. Der negative Effekt aus der Reduktion der US-Körperschaftssteuer von 35.0% auf 21.0% beträgt CHF 4.1 Mio., aufgrund der Neubewertung von bestehenden latenten Steuerguthaben. Die übrigen Effekte der Steuerreform in den Vereinigten Staaten summieren sich auf CHF 3.6 Mio. Unter Ausklammerung dieser Einmaleffekte wäre die Konzernsteuerquote auf 23.4% zu liegen gekommen. Die Konzernsteuerquote für 2016 betrug 36.9% und war ebenfalls beeinflusst durch Restrukturierungsaufwendungen, gegen welche keine Steuergutschriften gebucht werden konnten. Unter Ausklammerung dieses Effektes hätte die Konzernsteuerquote 24.3% betragen.

Steuerverbindlichkeiten

in Mio. CHF

2017

2016

Bestand am 1. Januar

16.5

12.5

Zugang aufgrund von Unternehmenszusammenschluss

2.0

3.8

Neubildung

51.9

51.6

Auflösung nicht benötigt

–9.0

Verwendet

–44.3

–40.5

Währungsumrechnungsdifferenz

1.0

–1.9

Total Steuerverbindlichkeiten am 31. Dezember

27.1

16.5

– davon langfristig

2.3

2.6

– davon kurzfristig

24.8

13.9

Zusammensetzung der latenten Ertragssteuern in der Bilanz

 

2017

2016

in Mio. CHF

Aktiven

Passiven

Netto

Aktiven

Passiven

Netto

Immaterielle Anlagen

0.5

–107.7

–107.2

0.3

–98.9

–98.6

Sachanlagen

7.4

–10.9

–3.5

4.6

–15.4

–10.8

Übrige Finanzanlagen

0.2

–0.1

0.1

0.8

–1.5

–0.7

Vorräte

22.1

–4.5

17.6

22.9

–5.2

17.7

Andere Aktiven

19.7

–18.6

1.1

27.1

–11.5

15.6

Langfristige Rückstellungen

16.7

–2.5

14.2

17.3

–2.3

15.0

Vorsorgepläne

35.4

–0.3

35.1

60.5

–0.6

59.9

Kurzfristige Rückstellungen

22.9

–3.7

19.2

25.5

–0.5

25.0

Andere kurzfristige Passiven

28.5

–8.9

19.6

24.4

–15.0

9.4

Steuerliche Verlustvorträge

38.0

38.0

28.8

28.8

Eliminierte Zwischengewinne

0.7

0.7

0.7

0.7

Steuerliche Aktiven/Passiven

192.1

–157.2

34.9

212.9

–150.9

62.0

 

 

 

 

 

 

 

Verrechnung von Aktiv- und Passivpositionen

–52.4

52.4

–55.3

55.3

 

 

 

 

 

 

 

Latente Ertragssteuern, netto bilanziert

139.7

–104.8

34.9

157.6

–95.6

62.0

Direkt im Eigenkapital erfasste Bewegungen der latenten Steuerforderungen betragen CHF 25.9 Mio. (2016: latente Steuerforderungen CHF 48.8 Mio.). Der Konzern verzichtet im Einklang mit der Ausnahmebestimmung von IAS 12 darauf, latente Steuern auf Beteiligungen an Konzerngesellschaften zu bilanzieren.

Veränderungen der latenten Steuerforderungen und -schulden in der Bilanz

 

2017

in Mio. CHF

Bestand am 1. Januar

Erfasst in der Erfolgsrechnung

Erfasst in der Gesamtergebnis-rechnung

Akquisition von Gesellschaften

Währungs-umrechnungs-differenzen

Bestand am 31. Dezember

Immaterielle Anlagen

–98.6

10.5

–19.1

–107.2

Sachanlagen

–10.8

7.4

–0.1

–3.5

Übrige Finanzanlagen

–0.7

1.9

–1.1

0.1

Vorräte

17.7

–0.1

–0.6

0.6

17.6

Andere Aktiven

15.6

–14.2

–0.3

1.1

Langfristige Rückstellungen

15.0

–1.0

0.2

14.2

Vorsorgepläne

59.9

–4.1

–21.8

1.1

35.1

Kurzfristige Rückstellungen

25.0

–5.5

–0.3

19.2

Andere kurzfristige Passiven

9.4

10.1

0.1

19.6

Steuerliche Verlustvorträge

28.8

12.2

–3.0

38.0

Eliminierte Zwischengewinne

0.7

0.7

Total

62.0

17.2

–22.9

–19.8

–1.6

34.9

 

2016

in Mio. CHF

Bestand am 1. Januar

Erfasst in der Erfolgsrechnung

Erfasst in der Gesamtergebnis-rechnung

Akquisition von Gesellschaften

Währungs-umrechnungs-differenzen

Bestand am 31. Dezember

Immaterielle Anlagen

–69.8

6.2

–36.7

1.7

–98.6

Sachanlagen

–13.4

1.8

0.8

–10.8

Übrige Finanzanlagen

2.6

–3.4

–0.4

0.5

–0.7

Vorräte

13.8

4.2

–1.0

0.7

17.7

Andere Aktiven

7.6

6.1

1.9

15.6

Langfristige Rückstellungen

12.2

2.5

0.3

15.0

Vorsorgepläne

52.4

–4.9

16.1

–3.7

59.9

Kurzfristige Rückstellungen

25.1

–1.2

1.1

25.0

Andere kurzfristige Passiven

7.7

5.4

–3.7

9.4

Steuerliche Verlustvorträge

25.4

2.5

0.9

28.8

Eliminierte Zwischengewinne

0.7

0.7

Total

64.3

19.2

15.7

–36.9

–0.3

62.0

Steuerliche Verlustvorträge

 

2017

in Mio. CHF

Betrag

Potenzielles Steuerguthaben

Wertberichtigung

Buchwert

Nicht erfasste Verlustvorträge

Verfall in den nächsten 3 Jahren

3.9

0.9

–0.1

0.8

0.5

Verfall in 4–7 Jahren

92.3

21.1

–3.1

18.0

14.3

Unbeschränkt anrechenbar

160.4

34.0

–14.8

19.2

71.4

Total steuerliche Verlustvorträge am 31. Dezember

256.6

56.0

–18.0

38.0

86.2

 

2016

in Mio. CHF

Betrag

Potenzielles Steuerguthaben

Wertberichtigung

Buchwert

Nicht erfasste Verlustvorträge

Verfall in den nächsten 3 Jahren

0.8

0.2

–0.2

0.8

Verfall in 4–7 Jahren

85.0

19.4

–4.5

14.9

20.4

Unbeschränkt anrechenbar

78.1

19.0

–5.1

13.9

27.3

Total steuerliche Verlustvorträge am 31. Dezember

163.9

38.6

–9.8

28.8

48.5

Steuerguthaben aus steuerlichen Verlustvorträgen werden in dem Ausmass erfasst, in dem ihre Nutzung durch zukünftige Gewinne wahrscheinlich erscheint. Es wurden keine Steuerguthaben auf steuerlichen Verlustvorträgen im Betrag von CHF 86.2 Mio. (2016: CHF 48.5 Mio.) erfasst.

14 Immaterielle Anlagen

 

2017

in Mio. CHF

Goodwill

Markennamen und Lizenzen

Forschung und Entwicklung

Computer-Software

Kunden-beziehungen

Total

Anschaffungswerte

 

 

 

 

 

 

Bestand am 1. Januar

1’120.1

149.3

8.7

48.1

433.0

1’759.2

Zugang aufgrund von Unternehmenszusammenschluss

50.3

25.9

2.2

0.1

83.0

161.5

Zugänge

0.1

0.5

1.9

0.1

2.6

Abgänge

–0.3

–3.0

–3.3

Währungsumrechnungsdifferenzen

35.3

5.8

0.3

0.7

27.4

69.5

Bestand am 31. Dezember

1’205.7

180.8

11.7

47.8

543.5

1’989.5

 

 

 

 

 

 

 

Amortisation, kumuliert

 

 

 

 

 

 

Bestand am 1. Januar

340.0

105.0

2.5

43.0

153.3

643.8

Zugänge

11.8

1.8

2.5

37.7

53.8

Abgänge

–0.3

–3.0

–3.3

Währungsumrechnungsdifferenzen

2.5

0.1

0.1

6.0

8.7

Bestand am 31. Dezember

340.0

119.0

4.4

42.6

197.0

703.0

 

 

 

 

 

 

 

Bilanzwerte

 

 

 

 

 

 

Am 1. Januar

780.1

44.3

6.2

5.1

279.7

1’115.4

Am 31. Dezember

865.7

61.8

7.3

5.2

346.5

1’286.5

 

2016

in Mio. CHF

Goodwill

Markennamen und Lizenzen

Forschung und Entwicklung

Computer-Software

Kunden-beziehungen

Total

Anschaffungswerte

 

 

 

 

 

 

Bestand am 1. Januar

1’019.8

133.2

6.3

44.6

332.4

1’536.3

Zugang aufgrund von Unternehmenszusammenschluss

121.3

11.2

2.2

0.8

120.1

255.6

Zugänge

0.2

1.2

1.4

Abgänge

0.1

–1.0

–6.6

–7.5

Umgliederungen

1.6

1.6

Währungsumrechnungsdifferenzen

–21.0

4.8

0.9

–12.9

–28.2

Bestand am 31. Dezember

1’120.1

149.3

8.7

48.1

433.0

1’759.2

 

 

 

 

 

 

 

Amortisation, kumuliert

 

 

 

 

 

 

Bestand am 1. Januar

340.0

93.4

1.1

39.5

136.1

610.1

Zugänge

13.5

1.4

3.7

28.7

47.3

Abgänge

0.1

–1.0

–6.6

–7.5

Währungsumrechnungsdifferenzen

–2.0

0.8

–4.9

–6.1

Bestand am 31. Dezember

340.0

105.0

2.5

43.0

153.3

643.8

 

 

 

 

 

 

 

Bilanzwerte

 

 

 

 

 

 

Am 1. Januar